Dienstag, 7. Dezember 2010

Es ist Freitag Abend ich bin im Húsið und das Wochenende verspricht, nichts besonderes zu sein. DJ spielt wunderbare Soulmusik zu der 3,5 Leute sehr funky moves an den Tag legen. Formationen von fliegenden Fischen, Limbotänzern und atemberaubenden Brettakrobaten entstehen vor den Augen des Betrachters, der selbst auch Teilnehmer ist, so viele Leute sind ja nicht da. In der Tür links wird diskutiert und die anarchistischen Bücher schauen gefährlich und kritisch von ihren Regalen herab. Aber eigentlich herrscht Frieden in diesem Haus. Man kann oben was kindisches zeichnen und den wagen Klavierklängen zuhören, dabei schwedische Hundebefehle lernen und mit den Hunden spielen. Ich werde bestimmt morgen nicht mehr mit Hunden spielen, denke ich mir. Wird sich noch als falsch erweisen. In der Küche/Freeshop wird es ständig abgewaschen und die bescheuertsten Kombinationen anprobiert, während in der Bücherei bei Kräutertee und einem unvergesslichen Kuchen schon Pläne geschmiedet werden, sich mit Moonshine das Wochenende zu ruinieren. Was ist Moonshine, frage ich, und als ich die Antwort erhalte, frage ich mich, ob mein Wochenende denn auch so spektakulär verlaufen könnte. Heute läuft was im Bakkus. Da wird n Keller eröffnet. Ich bin ganz aufgeregt und will dahin, bin ich im Laufe des Abends begreife, dass ich bereits in einem Keller bin und das was gerade hier passiert ist genau das, was ich erwarte. Die Bakkuspläne verschwinden nach und nach, genauso schwindet das eh schon geringe Partyvolk. Langeweile macht sich breit. In der Küche brennt kein Licht mehr, und als der letzte Teller abgewaschen wird, höre ich, dass es geplant wird, auf nen Trip in die Highlands zu gehen. Ja, ich höre sogar was von Schlafsack und Zelt und Klettern. Sind sie irre, denke ich mir.. Nein, doch Couchsurfing. Trotzdem Schlafsack, sind ja fremde Betten. Ich habe keinen Schlafsack. Aber heiße Quellen, klingt verlockend. Und Klettern ist übertrieben gesagt. Och, eigentlich gibt es kein Platz mehr im Auto..
Und einen Tag später, Punkt um 6 Uhr morgens wache ich auf in Akureyri, ich glaubt es kaum, in einem Schlafsack, bis Sonnenaufgang ist es noch richtig viel Zeit und ich habe einiges zu tun. Die erste Stunde verbringe ich mit wunderbar kitschigen isländischen Musik aus dem Radio, und als ich beim zweiten Mal Hören den Song "Jólafeeling" verinnerliche, schiebe ich mich mit meiner ganzen Faulheit aus dem Bett und beginne ein geschäftiges Treiben durch die Treppe, Gänge, Wohnzimmer und Küche des Guesthouses, den ich erst seit einer Nacht überhaupt kenne. Alle anderen schlafen. Jólafeeling. 'Meira Jólamanni í Reykjavik!', skandierten wir auf den Fahrrädern der Critical Mass. Mehr Weihnachtsmänner sollen sie in Reykjavik haben. In Akureyri sind sie da bescheidener. Die Stadt ist voller Herzen. Rote Herzen sind auf den Ampeln zu sehen, wenn sie zum Halten auffordern. Ein großes blinkendes Herz erleuchtet die andere Seite des Eyjafjörður. So ist es, meine lieben, Akureyri ist seit 2009 die Stadt der Liebe. So wollen sie der Finanzkrise entgegenwirken, die Leute glücklicher machen und die doch lächerliche Population von 17 Tausend vielleicht mal verdoppeln. Zu diesem Zweck sind auch an jeder Ecke Kindergärten, Kinderzentren und Spielplätze aus dem Boden geschossen. Und, liebe Romantiker, ist das nicht schön, 'hey, gibt mir eine Chance, wir sind doch in der Stadt der Liebe', steigert das nicht die Chancen auf ein erfolgreiches Date? Nachdem meine Spuren im Zimmer verwischt sind, denn ich bin nur halb legal dort übernachtet, und alles mit einer Hotelperfektion wieder hergerichtet ist, bin ich wie ein echter Mann auf der Jagt nach Joghurt durch diesen einsamen Sonntag in der Stadt der Liebe. Ich werde fündig, natürlich, in dem ewig-offenen 10-11, aber selbst der wirkt wie ausgestorben. Da entsteht wie aus dem nichts eine mürrische Verkäuferin, stellt sich an ihren Posten und verharrt bewegungslos, darauf wartend, dass ich die Ware endlich zur Kasse bringe. Ich lasse mir Zeit. Die Wahl eines Joghurts und einer Orange zu so einer Angelegenheit ist echt nicht einfach. Wieder an der Kasse beobachte ich die Verkäuferlady. Das mit dem Stadt der Liebe ist wohl an ihr völlig vorbei gegangen. Eine irrsinnige Weihnachtsmütze vollendet das Bild einer einsamen Ladendeko an einem Sonntagsmorgen. Ob ich der letzte Kunde war, und sie wieder in eine andere glücklichere Welt verschwunden ist, womöglich für immer? Geistert sie um die heißen Quellen im Norðurland herum und hindert die Touristen daran, sie zu erreichen? Man weiß es nicht, aber ein ähnliches Wirken haben wir später gespürt. Auf dem Rathausplatz steht ein schöner Weihnachtsbaum. Eine chinesische Touristin fotografiert ihn sorgfältig. Eine Einzelgängerin. Gemütlich in den Morgen umhüllt, fern von Lärm und dem Gedränge ihrer Heimat, endlich Freiraum, für alle Wege, für alle Gedanken.. Ich hätte sie auf einen Spaziergang am Hafen einladen müssen, denke ich mir später. Der Weihnachtsbaum ist echt größer und schöner als der in Reykjavik. So wie ich am nächsten Tag bei der wilden Per-Anhalter-Verfolgungsjagt von dem Fahrer höre, ist in dieser Stadt wohl alles besser: die Krise war wohl weniger schlimm als in der Hauptstadt, die Winter sind kälter und mit Schnee und die Sommer wärmer. Wenn sich jede Stunde dort so anfühlt wie jener Morgen, werde ich vielleicht dorthin umziehen. Am Hafen, im beginnenden Schimmern des Lichtes, stieg ich über eine Schranke an die äußerste Spitze der Küste, wo eine Hälfte von einem Boot senkrecht im Boden steckt, darin ein Sitz, und ein Regal, wo ich mit Leben gefüllte Arbeiterhandschuhe vorfinde. Ich zelebriere mein Frühstück im Boot und verfolge den Sonnenaufgang hinter den Bergen, ja, ich sehe die Sonne nicht, aber ich weiß genau, sie ist da, und es hat ja auch was, in diesem Licht ohne Schatten zu leben und im Februar wird ja die Sonne wieder kommen.
Immer noch wie verzaubert nehme ich lange Wartestunden sehr leicht hin, auch keine Telefonverbindung, jedoch Hunger zu haben, macht mir nichts aus. 20 nach dem weg gefragte Isländer und 3 Kilometer später bin ich zu unserer Zentrale vorgedrungen, wo schon das Auto, Essen und die ganzen Leute auf mich warteten. Und, ein Hund, den die Schwester von unserem Freund von den Farörer Inseln mitgebracht hat. Diesmal gab es Hundebefehle auf Isländisch, jedoch sind wir in den Genuss der neuen Sprache auf dem Weg gekommen, als die Farörer Familie: er am Steuer und sie neben ihm vorne saßen und über irgendetwas plauderten. Es mag vielleicht enttäuschend klingen, dass wir einen einzigen Ort an diesem Tag besucht haben, dazu noch einen, den ich schon gesehen habe, das fühlte sich aber völlig erfüllend an. Es war eine heiße Quelle auf dem Weg nach Myvatn, der ich das letzte Mal mit ziemlicher Angst begegnet bin und nur meine Füße darin versenkt habe. Die Quelle hatte es auch in sich. Nicht der Schwefelgeruch, den uns, Hauptstadtkindern sogar sehr heimisch vorkam, es waren die etwa 47 Grad des Wassers, die das Eintauchen doch zu einem ziemlichen Theater gemacht haben, oder - besser gesagt, Oper? Denn die Laute, die ein weibliches Mitglied unserer Gruppe von sich gegeben hat, würden jede Aufnahmeprüfung in der härtesten italienischen Musikschule bestehen. Man stelle sich diese Frau beim Kinder gebären vor... Letztendlich, mit Ach und Krach, waren wir zur Hälfte drin. Ein paar Füße, ein paar Beine, ein paar ganze Körper.. Ich kann jedenfalls mit Stolz sagen, dass ich bis zur Hälfte ins Wasser geschafft habe. Und ich habe gelernt: was sich bewegt, fühlt sich stärker an. Heißer. Oder auch kälter, wie ich am nächsten Tag noch bitterlich erleben durfte. Also, nicht bewegen, um das heiße Wasser auszuhalten! Zurück in den Kleidern, und wieder auf dem Weg, stellten wir fest, dass wir doch nicht so viel Lust darauf haben, zurück zum Auto zu laufen, denn der Weg zu der Hauptstraße war 2 Kilometer und auf dem schneeverwehtem Pfad ist unser Auto stecken geblieben, wir haben es nur mit viel Mühe zurück geschoben. Also versuchten wir unser Glück und dieses Wandererglück, das einen doch sehr schnell und spontan verlässt, war auf einmal da in Form eines Lasters, der uns auf dem Weg mitnahm, so dass wir uns richtig abenteuerlich fühlten beim Fahren unter freiem Himmel, mit unseren 5 Leuten, Gepäck und... Hund. Der lag ganz lieb an meinen Beinen, ein junger, neugieriger und sehr freundlicher, aber mittlerweile auch ein frierender, müder Hund. Wieder in unserem Auto hatte er sehr viel Platz hinten, um zu schlafen und süße Träume zu haben, vielleicht von großen braunen Farörer Schafen.
Wieder in Akureyri - ein Anruf, neuer Schlafplatz, Frauke, meiner lieben Gastgeberin für einen Tag, noch mal tschüss gesagt, die ganze im Wohnzimmer strickende, im hey die ham bei Megavideo einen Premiumaccount! und bei Rapidshare auch! frechheit. Internet Filme schauende und die Hausarbeit über den Bundesgerichtshof, sowie "Heroes Of Might And Magic" meisternde Studentengemeinschaft mit einem Blick überflogen, und wieder rein ins Abenteuer. Diesmal dauerte der Weg durch die ganze Stadt nur eine halbe Stunde, es scheint, je mehr man sich verirrt und je mehr Leute man auf dem Weg nach dem Weg fragt, desto sicherer findet man den Weg beim zweiten Mal. Bemerkenswert übrigens, dass es Isländer gibt, die kein Englisch sprechen. Einer von denen hat mir sogar auf Dänisch den Weg erklärt. Tatsächlich. Der Abend war voll von dem wunderbaren gemeinsam ja ich weiß ja ich war so faul und hab beim Kochen nicht geholfen, naja ich war vom Laufen müde und ich hab ja abgewaschen zubereitetem Abendessen und Gesprächen vom Höflich-Oberflächlichen bis ins tiefe Unterbewusstsein der Träume. Die Atmosphäre war völlig ungezwungen und gelassen, obwohl die Stimmung einer gehobenen Gesellschaft anmutete. Was vielleicht an der Körperhaltung und Redeweise unseres Gastgebers liegt, oder am Charme meiner zwei Begleiterinnen, die die ganze Reise über nie langweilig oder durchschnittlich werden ließen. Immer eine treffende Frage, immer ein spontaner Spruch auf den Lippen. Es gab auch reichlich Zeit für gemeinsames Schweigen, kein Radio, keine Zeitfüller haben uns gestört, und meine in aller Eile gebrannten CDs haben im Auto nicht funktioniert, was auch besser so war.
Von all dem hätten wir am nächsten morgen nur geträumt, denn es hat uns richtig kalt erwischt. Per Anhalter fahren, die Zweite. Bewaffnet mit einem künstlerisch hochwertigen Schild, mit einer Erdbeere sowie einer Karotte drauf und einem hässlichen, aber klugen "20 km"-Schild, begingen wir den Weg des Scheiterns, der uns von einem Kreisverkehr am Rande von Akureyri zur verhängnisvollen Kreuzung von dem Weg Nr.1 und dem Weg nach Dalvík brachte. Oh wie wir diesen Dalvík verfluchten! Oh wie wir die Geister beschworen, die diesen verdammten Dalvík niederbrennen, und übrigens noch unsere Füße wärmen, denn diese Füße haben schon nach 30 Minuten bereut, so früh aufgestanden zu haben und nicht sofort auf unseren farörischen Freund und Fahrer, der in Holar übernachte gewartet haben. Alle, wirklich alle, die Ausnahmen sind so gering, dass sie in der Statistik untergehen, alle Autos sind in eine Richtung nach Dalvík und in andere Richtung nach Akureyri gefahren. Der Weg nach Rekjavík interessiert einen Dreck die Leute in dieser Gegend, es scheint sich für sie kein Leben zu existieren außerhalb von Eyjafjörður, zumindest nicht um diese Urzeit. Ist ja schön, Wikipedia sagt, die haben in Dalvík nicht nur die größte Fischfabrik, sondern produzieren auch irgendso eine Software für Linux oder so. Aber unseren Füßen war das egal, sie standen da alleine und froren und es war kein Ende abzusehen. Nur der unsichtbare Sonnenaufgang spendete ein bisschen Trost. Und die Erinnerung an all das heiße Wasser vom vorigen Tag. Wie bereits erwähnt, Bewegung macht das heiße Wasser sich noch heißen anfühlen. Aber auch die eisige Luft noch schmerzhafter. So standen wir, alleine im Nirgendwo, umgeben von ignoranten Fahrern, all den Dalvíkarschlöchern, ja, Dalvík ist eine böse dreckige Stadt, oder haben sie etwa den Weg Nr.1 an sich gerissen, der ja um das ganze Island herum führen sollte, vielleicht führt er nicht mehr nach Reykjavík? Jedenfalls, so standen wir da und machten schon einen Anruf nach Holar, und freuten uns schon auf eine weitere Stunde Warten im Frost, als doch noch ein Wunder geschieht und wir auf das Auto zurennen wie ein Verliebter auf eine Verliebte in so einer Bahnhofsszene am Ende einer romantischen Komödie. Der Fahrer war gesprächiger als der schüchterne Krankenhausmitarbeiter von vorhin, der uns von Akureyri zu verdammt jener Kreuzung gebracht hat. Er hat uns auch von dem schönen Leben in Akureyri erzählt, von seiner Firma, von der Krise und der Stadt der Liebe und wie alles besser werden soll und sowieso besser als in Reykjavik ist und uns wurde allmählich wieder warm vor allem um die Füße, noch wärmer wurde es uns, als wir an der Kreuzung von der Ringstraße und Nr.76 unser Auto wie unser geliebtes Zuhause begrüßten. Nun war die Sehnsucht und die Freunde über das Wiedersehen mit den heißen Quellen größer als je zuvor.
Jæja, die heißen Quellen. Vielleicht war es wirklich die Rache der einsamen Verkäuferin aus dem 10-11, denn ich sage euch eins: meine Füße haben an diesem Tag keine einzige heiße Quelle berührt. Und versucht haben wir, sage ich mal, gefühlte 15 Stück.. Viele haben wir nicht mal zu Gesicht bekommen, es half auch nicht eine spezielle Karte, Buch, Navi, Google Maps, Straßennummern abwarten, Flüche, im den Steinen steckendes Auto, doch noch ein bisschen Klettern, ein toter Schaf auf dem Weg... Was wir nicht alles auf dem Weg gesehen haben, nur keine heißen Quellen. Heiße, sage ich. Es gab schon Quellen. Vereiste Wasserfälle. Auch ein Freibad, um den zu erreichen wir den Zaun fast schon auseinander nahmen, nur um zu erfahren, dass das Wasser nur eine normale Schwimmbadtemperatur hat. Oder auf die harte Tour. Eine sehr schönes, kreisförmig eingerichtetes Becken. Alles aus Holz und so. Daneben eine Vertiefung im Hügel, was aussieht wie ein antikes Bergwerk, da kann man sich umziehen. Da stand ich gerade nackt als ich das mit schon vom Tag davor bekanntes Stöhnen vernahm. Mit besorgter Stimme erzählen sie mir dann, dass das Wasser dort doch nicht so heiß war wie erwartet, etwa 23 Grad, und das bei, wir erinnern uns, -10 draußen. Unzählige Nebenstraßen, schöne Aussichten und dampfende Löcher später sind wir in dem weitesten Winkel des Landes, irgendwo bei Borgarnes auf einen guten Hotspot gestoßen. Zumindest glaube ich das. Zwischen uns war ein ziemlich mächtiger Fluss, so dass wir nicht sehen konnten, ob man in der Quelle überhaupt baden kann oder nicht. Aber, obwohl ich das nicht sah, glaube ich es trotzdem, genau so wie ich keine Sonne in Akureyri zu sehen brauche um zu wissen, dass es den Sonnenaufgang hinter den Bergen gibt. Mit dieser Philosophie versüßte ich mir den Frust aber letztendlich rettete die Stimmung die wunderbare, teure, isländische, aus Mosfellsbær Schokolaaaaade, die unsere Freund von den Farörer Inseln uns freundlicherweise probieren ließ. Oh Bifröst, oh Hvanneyri, oh alle N1-Tankestellen dieses Landes! Lange hatte ich noch den Geschmack dieser Schokolade in meinem Mund. Und was noch schöner ist, diese Nacht werde ich nicht in einem Schlafsack und auch nicht unter einer viel zu kurzen Bettdecke verbringen (an dieser Stelle Gruß an alle, die den Film "der Klub der toten Dichter" kennen), sondern in meinem Bett, unter meinem Kissen. Obwohl, wie ihr sehen könnt, dass die anderen Hauptstadtkind-Angewohnheiten auch da sind. Aber ich bin für einen guten Zweck bis 5 Uhr morgens auf geblieben. Im Sommer hatte ich dazu gesagt: "Und jetzt geht die Sonne auf". Irgendwo geht sie auf. Bestimmt. Nicht auf Grönland, wo unsere Fahrer heute Nacht noch geflogen ist, nicht in Holar, wo seine Schwester und der Hund friedlich schläft, auch nicht in den Häusern, wo die beiden anderen wunderbaren Beigleiterinnen hoffentlich schlafen, ob mit warmen oder kalten Füßen, ob mit oder ohne Schokoladengeschmack im Mund; auch nicht in Húsið, wo mein heutiger Weg auch endete, da stieg ich zum letzten mal aus diesem Auto aus und ging nach Hause, genau so, wie an jenem Freitagabend, aber doch ganz anders. Vielleicht hinter einem Berg. Wo die von Akureyris Herzen allein gelassene Frau ihre heißen Quellen geheim hält.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen